Niobide (Ilioneus), Glyptothek, München
Kann bleiben.
Idolino di Pesaro, Museo Nazionale, Florenz
Gehört ins Depot.
Caravaggio, Amor vincit omnia, Gemäldegalerie, Berlin
Sollte vorsichtshalber verbrannt werden.
Velázquez, Triumph des Bacchus
Frank Gehry, Lou Ruvo Center for Brain Health
Zeit 300 Mal gezeigten Diavortrag aus dem Österreichischen
Volkshochschularchiv hervor, der beweisen soll, dass nicht nur die
Berliner Künstler die soziale Situation hart darstellten, sondern auch
die Wiener die Waldmüller'sche Brille ablegen konnten. Ein Journalist
und ein Hobbyfotograf warfen sich 1904 ins „Elendskostüm“ und zogen mit
der Kamera durch den Untergrund. Die „Wärmestube in der Burghardtgasse“,
in der gebeugte Männer sich über die Tische lehnen, hätte das Vorbild
für Jens Birkholms trist brauntönige „Wärmehalle in Berllin“, 1908, sein
können. Die Wiener Maler aber scheint diese investigative
Aufdeckerarbeit weniger beeindruckt zu haben, Ferdinand Andri
interessierte an „Butterbäuerinnen“ 1902 eher ihre stolze schwarze
Tracht. Der „Pülcher“ von Josef Engelhart wirkt überhaupt noch wie das
Porträt eines Nestroy-Schauspielers, aber das war auch 20 Jahre früher.
Sonst ist der spätere Secessionist ein gutes Beispiel für den Kontakt
Wien/Berlin, er wurde 1900 vom deutschen Maler Max Liebermann zum
auswärtigen Mitglied der Berliner Secession ernannt.