Freitag, 1. Juli 2016

Spaniens Siglo de Oro in Berlin: Alonso Cano.

Alonso Cano San Juan de Diós, ca. 1655
aus Tagesspiegel.de, 28. 6. 2016

Im Schatten des großen Meisters
Alonso Cano – Bildhauer, Maler und Architekt – harrt seiner Entdeckung. Er hat zusammen mit Diego Velázquez bei Franciso Pacheco Malerei studiert, doch bisher ist er in Deutschland eher unbekannt.

VON ROLF BROCKSCHMIDT

Francisco Pacheco war einer der bedeutendsten Kunsttheoretiker des Siglo de Oro, des Goldenen Zeitalters Spaniens. Zu seinen Schülern gehörte Diego Velázquez, der 1620 das meisterhafte düstere Porträt seines Schwiegervaters und Lehrmeisters gemalt hat, das jetzt aus dem Prado nach Berlin kommt. Es ist ein Glanzstück der Berliner Ausstellung, die erstmals das Goldene Zeitalter umfassend darstellt und viele hierzulande weniger bekannte Künstler vorstellt.

Alonso Cano, San Juan de Diós

Einer davon ist Alonso Cano, der wie sein zwei Jahre älterer Freund Diego Velázquez ebenfalls bei Pacheco das Malerhandwerk lernte. Cano war nicht nur ein exzellenter Maler, sondern auch ein begnadeter Bildhauer und Architekt. Er gilt als ein Multitalent des Goldenen Zeitalters in Spanien. Manch einer nennt ihn den Michelangelo Spaniens, auch wenn solche Vergleiche problematisch sind. Aber was seine Vielseitigkeit und seine Qualitäten angeht, ist Cano es wert, endlich auch in Deutschland entdeckt zu werden. In der Berliner Ausstellung ist er mit Skulpturen, Gemälden und einer meisterhaften Zeichnung vertreten.

Wer ist dieser Cano? Er wird am 19. März 1601 in eine kunsthandwerklich begabte Familie in Granada hineingeboren. Der Vater ist ein bekannter Retabelbauer. Retabeln sind große Altaraufsätze, die kunstvoll geschnitzt, mit Figuren und Malereien versehen sind. Der kleine Alonso hilft früh in der Werkstatt seines Vaters mit und entwickelt ein großes Interesse für dessen Arbeit. Ein Retablero muss gleichzeitig etwas von Malerei, Skulptur und Architektur verstehen, die Aufsätze füllen oft ganze Wände aus – bis unter die Decke.

Cano, Entwurf für einen retablo

Die Familie zieht 1614 nach Sevilla, das durch den Amerika-Handel reich geworden und das Kulturzentrum der Iberischen Halbinsel ist. Cano geht bei Francisco Pacheco in die Lehre, wo er Velázquez kennenlernt. Pacheco ist eine schillernde Figur: erzkonservativ und Beauftragter der Inquisition, doch gleichzeitig ein Befürworter humanistischer Bildung, die er gerade für Maler als notwendig erachtet. Cano bekommt also eine umfassende Ausbildung, die er 1626 mit der Meisterprüfung abschließt. Er interessiert sich wie Pacheco vor allem für italienische Kunst und lernt sie über Kunststiche und Skizzenbücher kennen.

Alonso Cano: Christus in der Vorhölle, ca. 1655.  

Zu den bedeutenden Gemälden Canos zählt „Christus in der Vorhölle“ (1646), das auch nach Berlin kommt und lange vor Velázquez’ Venus die Eva als Rückenakt darstellt. Cano gilt zudem als produktivster und bester Zeichner seiner Zeit, was man an der Zeichnung „Der heilige Sebastian“ in Berlin studieren kann.
Bei allen Erfolgen überschattet die Ermordung seiner zweiten Frau Canos Leben, zumal man ihn der Tat verdächtigt. Er flieht nach Valencia in ein Kloster, kehrt aber bald nach Madrid zurück. Letztlich jedoch zieht es ihn in seine Heimatstadt Granada, wo er eine – schlecht bezahlte – Stelle bei der Kathedrale annimmt und für deren Ausgestaltung zuständig ist. Aus dieser Zeit stammen die Skulpturen „Der Heilige Johannes von Gott“ und die „Büste des Heiligen Paulus“, beide in Berlin zu sehen.
Die Fassade der Kathedrale von Granada nach einem Entwurf von Alonso Cano 1667.

Betritt man die Kathedrale von Granada durch ihr ungewöhnliches triumphbogenartiges Portal, Canos letztes Werk, findet man im Inneren viele seiner Meisterwerke: arabisch inspirierte Hängeleuchten aus Silber, die berühmte Statue der „Immaculata“ und den Zyklus zum „Marienleben“ im Altarraum. Seine Auftraggeber waren damit nicht zufrieden. Die Umsetzung seines Fassadenentwurfes von 1667 erlebte er nicht mehr; er starb im gleichen Jahr.


Leuchter nach einem Entwurf von Alonso Cano in der Kathedrale von Granada.FOTOs: ROLF BROCKSCHMID 

Dienstag, 28. Juni 2016

Matisse; drei Landschaften.

Le goûter. Golfe de St.Tropez 1904

Pfad im Bois de Boulogne, 1902

Notre Dame am Nachmittag 1902

Warum ich Ihnen das zeige? Wegen der Farben.



Montag, 27. Juni 2016

Die "Gläserne Kette" in der Berlinischen Galerie.



aus Tagesspiegel.de, 27. 6. 2016                                 Bruno Taut, Glashaus auf der Werkbundausstellung in Köln 1914,                                                       

Ausstellung in der Berlinischen Galerie
Mit Glas zum Weltfrieden
„Visionäre der Moderne“: Bruno Taut, Paul Goesch und Paul Scheerbart gehörten zur "Gläsernen Kette", einer Künstlergemeinschaft unter Architekten. Die Berlinische Galerie zeigt ihre Werke.

von Bernhard Schulz

Bruno Taut konnte 1914 bei der Werkbund-Ausstellung in Köln einen Pavillon errichten, der die Möglichkeiten des Bauens mit Glas auslotete. „Das bunte Glas zerstört den Hass“, stand über dem Eingang graviert, ein Hinweis darauf, dass es Taut (1880–1938) um mehr ging als um die Verwendung industrieller Materialien. Während des bald ausbrechenden Krieges flüchtete sich Taut in Visionen einer gläsernen Baukunst, die ganze Länder überdecken und schließlich die Menschheit im Frieden vereinen sollte.

Daraus erwuchs in den stürmischen Monaten der Revolution von 1918/19 die „Gläserne Kette“, eine Brieffreundschaft, an der Architekten und Künstler mit ähnlichen Vorstellungen teilnahmen und sich wechselseitig Skizzen ihrer fantastischen Baugedanken schickten. Einer der Autoren war Paul Goesch (1885–1940), eher Künstler als Architekt. Er hat ein umfangreiches Oeuvre an Papierarbeiten hinterlassen, aus dem Eberhard Roters 1976 ein Konvolut von 240 Blättern für die von ihm gerade erst gegründete Berlinische Galerie erwerben und bald auch ausstellen konnte.


Ohne Titel, Gouache von Paul Goesch, 1920.

Goesch war ein Außenseiter, eine Randfigur der Kunstgeschichte; und erst jetzt, in der Zusammenschau der Ausstellung „Visionäre der Moderne“, die die Berlinische Galerie derzeit unter dem Roters-Nach-Nachfolger Thomas Köhler zeigt, wird der geistige Zusammenhang deutlich, in dem Goesch seine produktivste Zeit erlebte. Mit Goesch und Taut ist Paul Scheerbart der Dritte im Bunde der Visionäre; zwar früh, bereits 1915, gestorben und also an der „Gläsernen Kette“ nicht mehr beteiligt, war der 1863 geborene Dichter doch ein großer Anreger. Er war es, der Taut auf das Glas nicht nur als Material, sondern als Medium aufmerksam machte, als Medium des Geistigen. In Goesch, der über seine jugendliche Hinwendung zum Katholizismus schrieb, „die betäubende Pracht der Kirche“ habe ihn „überwältigt“, hatte er einen gleichgesinnten Nachfolger.

Paul Goesch zog sich nach seiner Blüte zurück

Die jetzige Ausstellung ist vor allem Goesch und seinen zarten Zeichnungen und starkfarbigen Gouachen gewidmet. Bruno Tauts Werk ist vertreten durch Leihgaben der Akademie der Künste, die den Nachlass bewahrt. Auch Scheerbart hat gezeichnet, einiges ist zu sehen, während seine in immer fantastischere Welten ausgreifenden Dichtungen wie „Lesabéndio. Ein Asteroidenroman“ der Lektüre vorbehalten bleiben müssen. Immerhin hat Scheerbart den Begriff der „Glasarchitektur“ bereits 1914 in einem Buch ausgebreitet. Unabdingbar zum Verständnis ist jetzt der Katalog, in dem Ausstellungskuratorin Annelie Lütgens eine Einführung auch in Scheerbarts doppeltes Werk als Dichter und Zeichner gibt.


Paul Scheerbart, Jenseits, 1907

Bruno Taut hat vor dem Ersten Weltkrieg mit seinen vorausschauenden Ausstellungsbauten und danach mit seinen Wohnsiedlungen kräftige Spuren hinterlassen. Das war Goesch nicht vergönnt, obgleich er doch als Architekt ausgebildet war und bis 1917 in der Bauverwaltung gearbeitet hatte. Psychisch labil, zog er sich nach der kurzen Blüte der „Gläsernen Kette“, als seine Blätter immerhin auch zahlende Sammler fanden – „wenn ich auch (...) höhere Preise erträumt hatte“, bemerkte er 1919 –, immer mehr zurück und verbrachte sein Leben in Anstalten. Er fiel 1940 den Euthanasie-Mordaktionen der Nazis zum Opfer. Einmal konnte er mit Taut zusammenarbeiten, er leistete die Ausmalung des Speisesaals in Tauts (zerstörtem) „Ledigenheim“ in Schöneberg – einer Fotografie zufolge ein wild wucherndes Farb- und Formenspiel, wie es auch Goeschs Papierarbeiten in der Ausstellung vorführen.

Was dort ausgespart bleiben muss, ist das dichterische Pathos der Künstler, der hohe Ton, in dem die Pamphlete gehalten sind, als Aufrufe am besten gleich an die ganze Menschheit. Vielleicht kommt ein wenig davon zum Tragen im „Salon der Großen Pläne“, den die Berlinische Galerie für den 30. Juni (17 Uhr) ankündigt.

Berlinische Galerie, Alte Jakobstr. 124–128, bis 31. Oktober. Katalog im Verlag Scheidegger & Spiess, 29,80 €. – Informationen unter wwww.berlinischegalerie.de

Bruno Taut, Glashaus, rekonstruiert, Wien 2005




Samstag, 25. Juni 2016

Rembrandts radikalstes Stück.


Rembrandt, Mann in einem Raum, 1630; auch als Der Philosoph bekannt.

Zwar habe ich immer vorangeschickt, dass ich ihn unter den Porträtisten für den größten halte, aber auch kein Hehl daraus gemacht, dass ich darüberhinaus die übliche Verehrung für Rembrandt nicht teilen kann; schon gar nicht, wenn man ihn unter den Zeitgenossen mit Caravaggio und unter seinen Landsleuten mit den Landschaftsmalern vergleicht. Ich glaube im Ernst, vom Porträtieren abgesehen konnte er es nicht so gut wie sie.

Natürlich ist ihm auch vieles geglückt, aber stets scheinen außerästhetische Gesichtspunkte noch eine größere Rolle zu spielen als bei manchem Kollegen. Das obige Stück ist wohl sein radikalstes, aber auch da haben wohl kunsttheoretische Überlegun-gen die reine Anschauung überschattet; und wenn es nur die Absicht war, diesmal 'bis zum Äußersten' zu gehen.


Ich glaube, er hat versucht, wie Caravaggio durch bloßes Hell-Dunkel (doch nicht ganz, ohne Linien zu brauchen), eine räumliche Tiefe zu konstruieren. Wenn es so war, dann müsste er wohl die durchgängige Plattheit seiner Figuren (aber nicht seiner Landschaften!) als einen Mangel erkannt haben.




Hodler, Der Genfer See von Chexbres aus.


1904


1895


1904


1911


1898


1905


nach 1905?

Ferdinand Hodler, Der Genfer See von Chexbres aus



Donnerstag, 23. Juni 2016

Der Waldkult der Deutschen.


aus Die Presse, Wien, 23. 6. 2016                                                                                               C. D.Friedrich, Abend 1821

Der „deutsche Wald“ und seine dunklen Geister

von Anne-Catherine Simon

Das ist der Teutoburger Wald, den Tacitus beschrieben, das ist der klassische Morast, wo Varus stecken geblieben (...) Die deutsche Nationalität, sie siegte in diesem Drecke“: So dichtete Heinrich Heine 1844 über die mehrtägige Schlacht im Teutoburger Wald zwischen römischen Truppen und germanischen Stämmen. Diesen war der sumpfige, unwegsame Wald vertraut, für die ganz andere Natur gewohnten Römer war er feindliches Territorium.

Wer weiß, ob der deutsche Nationalismus ohne die Schlacht den Wald so unermüdlich vereinnahmt hätte, wie es keine andere Nation Europas getan hat? Ohne diesen martialischen deutschen Gründungsmythos, ist der deutsche Historiker Johannes Zechner jedenfalls überzeugt, hätte der Wald als Bestandteil „deutscher“ Identität nie so eine zentrale Rolle erlangt. So umfassend wie bisher wohl keiner hat Zechner im soeben erschienenen Buch „Der deutsche Wald“, das aus seiner Dissertation entstanden ist, die faszinierende und zunehmend düstere Ideengeschichte dieses „deutschen Waldes“ verfolgt.

Die Deutschen, ein „Waldvolk“?

Sie beginnt um 1800 mit den Romantikern, speist sich aber aus vielen älteren Wurzeln. Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs ist sie allmählich in der geschichtlichen Versenkung verschwunden, klang hier und da in der Diskussion um das „Waldsterben“ noch einmal nach und ist heute vergessen – das heißt, nicht ganz: Noch 2012 gab es in Rostock einen heftigen Streit um eine Eiche, die (wegen ihrer Langlebigkeit) als Friedenszeichen und zur Erinnerung an rechtsextreme Pogrome 20 Jahre davor gesetzt worden waren; eine antifaschistische Gruppe sägte sie ab, weil Eichen einst ein „Symbol für Deutschtümelei und Militarismus“ gewesen seien.


A. Kiefer, Winterland, 2010

Tatsächlich wurden im Nationalsozialismus gern „Hitler-Eichen“ gesetzt, Jahrhunderte vorher feierte sie der Dichter Klopstock als Verkörperung germanisch-deutschen Wesens, viel früher noch schrieb der Humanist Conrad Celtis über die religiös motivierten „germanischen Eichen-Haine“. Und berief sich dabei auf Tacitus. Die Eiche war der deutsche Paradebaum, der Wald überhaupt aber stand für das deutsche Volk.

Auch anderswo hat man Wald und Baum als Symbole für kollektive Identitäten verwendet, in waldreichen skandinavischen Regionen etwa oder bei den zionistischen Siedlungsprojekten im Nahen Osten; aber nirgendwo, meint Zechner, wurde der Wald so exklusiv vereinnahmt wie seit der Wende zum 20. Jahrhundert vom deutschen Nationalismus. „Wir Deutschen sind von alters her ein Waldvolk gewesen und in unserem innersten Wesen bis heute geblieben“, hieß es noch in einer deutschen Anthologie vier Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Auch Robin Hood, den englischen Nationalhelden, schützte der Wald, der Freiheit bedeutete und Rebellion gegen die Normannen, trotzdem waren die idyllischen Wiesen das wichtigere Element englischer Identität. In der Schweiz hatten die Alpen einen vergleichbaren Stellenwert, in den USA war es die Wildnis.

Städter mystifizieren verlorene Natur

All diesen Natursymbolen ist gemeinsam, dass Städter sie kreiert haben. Sie mystifizierten eine Landschaft, die ihnen längst unvertraut geworden war – und im Fall des Waldes zugleich zunehmend zum ökonomisch genutzten Territorium wurde. Die Waldsymbolik der deutschen Romantiker war noch individuell und vielschichtig. Über ein Jahrhundert später war das „deutsche Volk“ zum „Waldvolk“ geworden, das dem slawischen „Steppenvolk“ beziehungsweise dem jüdischen „Wüstenvolk“ entgegengesetzt wurde. Was lag dazwischen, wie wurde Tiecks und Eichendorffs „deutscher Wald“ zum platten Propagandainstrument? Die Waldbilder des Anselm Kiefer, von denen einige vor Kurzem in einer Ausstellung in der Wiener Albertina zu sehen waren, thematisieren künstlerisch diese Pervertierung; Johannes Zechner zeichnet diesen in Details wenig bekannten Weg als Historiker nach.


C. D. Friedrich, Nachmittag

Da erfährt man zum Beispiel von den breitenwirksamen Schriften des Universitätsprofessors Wilhelm Heinrich Riehl, der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts deutschen Wald und deutsches Volk gleichsetzte, den „deutschen Baum“ als Gegensatz zur „Mollusken-Existenz“. England und Frankreich identifizierte er abwertend mit Feldern und Parks.

Nicht nur bei ihm hatte die deutsche Waldverherrlichung eine antifranzösische, antirevolutionäre Stoßrichtung – so sehr, dass Zechner die napoleonischen Kriege als eigentliche Geburtsstunde des deutschen Silvanationalismus, wie er es nennt, ansieht. In all den Erschütterungen seit dem Ende des Heiligen Römischen Reichs und angesichts der territorialen Zersplitterung sollte der „deutsche Wald“ Beständigkeit und kollektive Einheit signalisieren. Auch nach der deutschen Niederlage im Ersten Weltkrieg 1918 war der Wald im rechten politischen Lager ein wichtiges Symbol, für die Verwurzelung und Stärke, die man wiedergewinnen sollte, für das „deutsche Wesen“, gegen das Demokratisch-„Nomadische“, aber auch gegen die „Gefahr aus dem Osten“. Eine Schlüsselrolle spielte dabei der unter der Schirmherrschaft des ehemaligen Feldmarschalls Paul von Hindenburg 1923 gegründete „Deutsche(r) Wald e. V.“, der sich der „Wehr und Weihe des Waldes“ verschrieben hatte. Von da zum „Waldrassismus“ (Zechner) des Nationalsozialismus war es nur noch ein kleiner Schritt.

Johannes Zechner: „Der deutsche Wald. Eine Ideengeschichte zwischen Poesie und Ideologie 1800−1945“ (Verlag Philipp von Zabern/Wissenschaftliche Buchgesellschaft). 446 Seiten, 69,95 Euro.

Anselm Kiefer

Nota. - Klingt brav und bieder und vor allem politisch korrekt.Warum gebe ich es wieder? Wegen eines winzigen Details:

Dass der Wald und gar erst le waldsterben woanders lange nicht so prominent sind wie bei den Deutschen, ist ein alter Hut. Auch, dass bei uns Parks lange nicht so beliebt sind wie in England und barocke Gärten längst nicht so, wie in Frankreich -  springt ins Auge, sobald man darauf hingewiesen wird. Doch dass beides zusammenhängt, darauf muss einer erst mal kommen; danke, Herr Riehl.
JE






Mittwoch, 22. Juni 2016

Aufgefallen.

Jan Toorop The Connoisseur of Prints 1900


Julian Trevelyan  Untitled (Abstract Figure with Eye) 1935 


 Camille Pissarro, Bauern auf dem Feld, Éragny 1890

Emma Ekwall Interior with Lace-Making Girl


Louis Valtat, Blumenvase 1945


Violinist and Young Woman [c.1871] 

Sie sollen ja nicht denken, mir fielen immer nur Landschaften auf.



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