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Über die Entbindung des Ästhetischen aus seinen sachlich-thematischen Zusammenhängen
durch die Landschaftsmalerei;
von der Renaissance bis zur Klassischen Moderne.
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Was ich hier versuche, ist keine Kunstgeschichte; ist nicht einmal einfach eine Geschichte der Landschaftskunst, sondern eine – wie man früher sagte – pragmatische Geschichte der Landschaftsmalerei: eine, die ‘zeigen soll’, dass, wie und warum gerade die Landschaft das Sujet war, an dem und durch das sich eine ‘rein-ästhetische’ Kunst aus der kultisch-repräsentativen Bildnerei des Mittelalters herausarbeiten konnte; dass die Landschaft, kurz gesagt, derjenige Gegenstand war, der sich am ehesten zur Abstraktion eignete; aber eben nicht zur Abstraktion vom Gegenstand, sondern zur Abstraktion von der Gegenständlichkeit des Gegenstands – und das ist nicht dasselbe.
Jochen Ebmeier, den 7. 4. 09
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